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NEWS 13.09.2026 · 13:09 Uhr vor 2 Stunden aktualisiert

AURO-3D Encoder Service 2.3.0 bringt Album-Verwaltung und natives MP4-Muxing

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AURO Technologies hat den AURO-3D Encoder Service in Version 2.3.0 veröffentlicht und erweitert die Software um mehrere Funktionen für professionelle Immersive-Audio-Workflows. Im Mittelpunkt stehen eine neue Album-Verwaltung für zusammengehörige Quellen sowie das native Muxing von Video und Audio in MP4-Dateien. Darüber hinaus erhält die Software zahlreiche Verbesserungen rund um Metadaten, Lautheitsmessung, ADM-Dateien und binaurale Renderings.

Die neue Version richtet sich damit vor allem an umfangreichere Produktionsprojekte, bei denen zahlreiche Audioquellen, Metadaten und unterschiedliche Zielformate zusammenkommen. Auch AURO-CX erhält eine Erweiterung: Innerhalb entsprechender Workflows kann der Encoder Service nun Material mit dem Auro-Codec decodieren. Version 2.3.0 steht als eigenständige Software für macOS 10.9 oder neuer sowie Windows 10 oder neuer zur Verfügung.

AURO-3D Professional Tools

Alben bündeln mehrere Quellen in einem Projekt

Eine der größten Neuerungen betrifft die Organisation von Quellen. Im Source-Menü ergänzt AURO Technologies einen neuen Album-Bereich. Dort lassen sich mehrere Quellen zu einem Album zusammenfassen, bearbeiten und gemeinsam konfigurieren. Dies soll vor allem Produktionen mit mehreren Tracks oder größeren Mengen an Ausgangsmaterial übersichtlicher gestalten.

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Auch die Verwaltung der Audiometadaten erhält zusätzliche Möglichkeiten. Der Encoder Service kann Metadaten direkt aus den ursprünglichen Dateien auslesen, Standardwerte verwenden und Einstellungen sowohl auf Ebene einzelner Quellen als auch für komplette Alben verwalten. Mehrere ADM-Quellen lassen sich zudem gesammelt entsperren, statt jede Datei einzeln zu bearbeiten.

MP4-Muxing direkt im AURO-3D Encoder Service

Neu hinzu kommt außerdem ein natives MP4-Video-Muxing. Sobald Anwender einem Projekt Videomaterial hinzufügen, kann die Software Video und Audio bereits auf Source-Ebene miteinander kombinieren. Voraussetzung dafür ist eine exakt übereinstimmende Laufzeit von Audio und Video.

Videoinformationen lassen sich darüber hinaus für die Benennung der erzeugten Dateien heranziehen. Die FPS-Einstellung kann sich über „Shared Settings > Config Set“ an den Eigenschaften des Videomaterials orientieren. Damit baut AURO Technologies die Video-Unterstützung deutlich aus und reduziert zusätzliche Arbeitsschritte außerhalb des Encoder Service.

Die wichtigsten Neuerungen von Version 2.3.0

Die Änderungen betreffen damit nicht nur die eigentliche Codierung, sondern zahlreiche Arbeitsschritte rund um die Vorbereitung, Verwaltung und Weiterverarbeitung eines Projekts. Vor allem Produktionen mit mehreren Audioquellen oder zusätzlichem Videomaterial erhalten dadurch mehr Möglichkeiten innerhalb einer einzigen Softwareumgebung. Zu den Änderungen des AURO-3D Encoder Service 2.3.0 gehören:

  • neue Album-Verwaltung für mehrere zusammengehörige Quellen
  • natives MP4-Muxing von Video und Audio auf Source-Ebene
  • erweitertes Auslesen und Verwalten von Audiometadaten
  • Metadatensteuerung auf Source- und Album-Ebene
  • gleichzeitiges Entsperren mehrerer ADM-Quellen
  • Einlesen von Ordnern mit einzelnen Mono-WAV-Dateien
  • Nutzung von Videoeigenschaften für die Benennung von Ausgabedateien
  • Unterstützung ausgewählter TOC- und EDL-Dateiformate
  • manuelle Neuberechnung der Source-Loudness
  • eigene Loudness-Standards innerhalb der Global Settings
  • Übernahme der FPS-Einstellung aus dem Videomaterial
  • binaurale Renderings im FLAC-Format
  • Metadaten für binaurale FLAC-Dateien
  • Decodierung des Auro-Codecs innerhalb von AURO-CX-Workflows
  • vollständiges Zurücksetzen der gespeicherten Daten über „Wipe All“

Neue Optionen für Loudness, FLAC und AURO-CX

Für die Lautheitsbearbeitung ergänzt Version 2.3.0 einen manuellen „Calc“-Befehl, über den sich die Source-Loudness erneut berechnen lässt. In den globalen Einstellungen lassen sich außerdem eigene Loudness-Standards definieren. Damit können Produktionsumgebungen ihre Vorgaben flexibler an unterschiedliche Anforderungen anpassen.

Binaurale Renderings unterstützt der Encoder Service nun zusätzlich als FLAC-Dateien einschließlich der zugehörigen Metadaten. Ebenfalls neu sind ausgewählte TOC- und EDL-Dateiformate sowie das Einlesen von Ordnern mit einzelnen Mono-WAV-Dateien. Weitere TOC- und EDL-Formate sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Eine weitere Änderung betrifft AURO-CX-Workflows. Hier unterstützt Version 2.3.0 nun auch das Decodieren des Auro-Codecs und erweitert damit die Möglichkeiten bei der anschließenden AURO-CX-Codierung. Über die neue Funktion „Wipe All“ lassen sich zudem sämtliche gespeicherten Daten der Anwendung zurücksetzen.

AURO-3D Encoder Service 2.3.0 ab sofort verfügbar

Der AURO-3D Encoder Service 2.3.0 steht als eigenständige Anwendung für Windows 10 oder neuer sowie macOS 10.9 oder neuer bereit. Die Bedienoberfläche basiert auf HTML und wurde laut den technischen Angaben mit Chrome, Safari und Firefox getestet.

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Mit dem Update konzentriert sich AURO Technologies weniger auf einzelne neue Audioformate als auf die Produktionsabläufe rund um AURO-3D und AURO-CX. Album-Verwaltung, erweitertes Metadaten-Handling, Video-Muxing und zusätzliche Render-Optionen sollen insbesondere bei größeren Projekten mehrere bislang getrennte Arbeitsschritte innerhalb des Encoder Service zusammenführen.

Was ist der AURO-3D Encoder Service?

Beim AURO-3D Encoder Service handelt es sich um eine professionelle Software für die Verarbeitung und Bereitstellung immersiver Audioinhalte im AURO-3D-Umfeld. Produzenten und Tonstudios können damit Audiomaterial verwalten, Metadaten bearbeiten, Renderings erzeugen und Inhalte für unterschiedliche Produktions- und Auslieferungsworkflows vorbereiten.

Die Software übernimmt damit Aufgaben, die nach der Mischung eines immersiven Audioprojekts anfallen. Dazu zählen unter anderem die Verarbeitung verschiedener Quellen, die Lautheitsanalyse, das Rendering in unterschiedliche Formate sowie Funktionen rund um AURO-CX. Mit Version 2.3.0 rückt zusätzlich die Kombination von Audio und Video stärker in den Mittelpunkt.

Der Encoder Service richtet sich in erster Linie an professionelle Produktionsumgebungen und nicht an die Wiedergabe von AURO-3D im Heimkino. Für Endnutzer übernimmt beispielsweise ein AV-Receiver oder Prozessor die Decodierung kompatibler Tonspuren. Der Encoder Service kommt dagegen auf der Produktionsseite zum Einsatz, bevor entsprechende Inhalte bei Streamingdiensten und auf Datenträgern landen. (mw)

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