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C-Card / C-Schuber (Steelbook)

Eine C-Card bezeichnet einen bedruckten Papier- oder Kartonaufleger bei physischen Filmveröffentlichungen. Sie enthält häufig die Inhaltsangabe, technische Daten zu Bild und Ton sowie Informationen zu Untertiteln, Laufzeit und Bonusmaterial. Auch Barcodes, Logos, Altersfreigaben und weitere Produktangaben finden auf der C-Card Platz. Dadurch bleibt die eigentliche Verpackung frei von umfangreichen Texten und Pflichtangaben.

Vor allem Steelbooks und aufwendig gestaltete Sammlereditionen nutzen eine C-Card als zusätzliche Informationsträgerin. Der Aufleger liegt an mehreren Seiten der Verpackung an und lässt sich nach dem Kauf entfernen. Hersteller verbinden ihn häufig mit mehreren Klebepunkten mit der Verpackung. Das Artwork bleibt auf diese Weise vollständig sichtbar und rückt stärker in den Mittelpunkt.

Was ist eine C-Card?

Die Bezeichnung C-Card orientiert sich an der Form des gefalteten Papierauflegers. Der Karton bedeckt in der Regel die Rückseite und greift über weitere Bereiche der Verpackung. Seine Faltung erinnert von der Seite an den Buchstaben C. Je nach Hersteller und Edition unterscheiden sich Größe, Materialstärke und die genaue Ausführung des Auflegers.

Inhaltlich übernimmt die C-Card vor allem eine informative Funktion. Auf ihr stehen meist die Filmbeschreibung und die technischen Daten der enthaltenen Discs. Dazu zählen beispielsweise das Bildformat, die verfügbaren Tonspuren, Untertitel und die Laufzeit. Angaben zu Bonusmaterial, Disc-Anzahl, Vertrieb, EAN und Altersfreigabe ergänzen häufig die Informationen.

C-Card bei Steelbooks und Sammlereditionen

Besonders häufig findet sich eine C-Card bei Blu-ray- und UHD-Blu-ray-Steelbooks. Deren Metalloberfläche bietet Platz für großflächige Motive, Prägungen oder besondere Veredelungen. Eine direkt aufgedruckte Inhaltsangabe oder ein Barcode würde das Design unterbrechen. Die C-Card nimmt diese Informationen auf und hält sie vom eigentlichen Artwork fern.

Zur Befestigung kommen häufig kleine Klebepunkte zum Einsatz. Drei Klebepunkte können den Papieraufleger beispielsweise an verschiedenen Bereichen der Verpackung fixieren und einen sicheren Halt gewährleisten. Nach dem vorsichtigen Ablösen lässt sich die C-Card separat aufbewahren. Klebereste oder Beschädigungen am Aufleger spielen besonders für Sammler eine wichtige Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen C-Card und J-Card?

Die C-Card ähnelt in ihrer Funktion der J-Card. Beide Varianten dienen als abnehmbare Informationsträger bei Filmveröffentlichungen und enthalten meist technische Daten sowie eine Inhaltsangabe. Der wesentliche Unterschied liegt in der Form und Faltung des Papier- oder Kartonauflegers. Die jeweilige Buchstabenbezeichnung beschreibt den seitlichen Verlauf des gefalteten Materials.

Eine J-Card erinnert in ihrer Form an den Buchstaben J und bedeckt meist die Rückseite sowie einen angrenzenden Bereich der Verpackung. Die C-Card greift dagegen über mehrere Seiten und erzeugt dadurch eine C-ähnliche Form. In der Praxis unterscheiden Hersteller die Begriffe nicht immer konsequent voneinander. Bei Steelbooks und Sondereditionen tauchen deshalb teilweise abweichende Bezeichnungen für ähnliche Papieraufleger auf.

Welche Bedeutung hat eine C-Card für Sammler?

Für viele Filmsammler gehört die C-Card zur vollständigen Originalausstattung einer Veröffentlichung. Obwohl sich der Papieraufleger entfernen lässt, bleibt er eng mit der jeweiligen Edition verbunden. Sammler bewahren die C-Card deshalb häufig zusammen mit dem Steelbook oder der Sammlerverpackung auf. Besonders bei limitierten Veröffentlichungen kann ein fehlender Aufleger die Vollständigkeit der Edition beeinträchtigen.

Auch der Zustand der C-Card spielt beim Kauf gebrauchter Filme eine Rolle. Knicke, eingerissene Kanten, Klebereste oder fehlende Bereiche fallen bei seltenen Sammlereditionen besonders ins Gewicht. Eine vollständig erhaltene C-Card dokumentiert außerdem die ursprünglichen Produktinformationen der Veröffentlichung. Damit besitzt der Papieraufleger neben seiner praktischen Funktion auch einen gewissen Sammlerwert.

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