Amazon erhöht Versandkostenlimit
Amazon hat das Mindestbestelllimit für den kostenlosen Versand im März 2026 angehoben. Ab sofort liegt die Grenze bei 49 Euro statt bisher 39 Euro. Das betrifft alle Bestellungen ohne Prime-Mitgliedschaft.
Was bedeutet die Änderung?
Die Erhöhung trifft vor allem Gelegenheitskäufer, die bisher knapp über der 39-Euro-Marke bestellt haben. Einzelne Ultra HD Blu-rays oder 4K Steelbooks liegen preislich oft zwischen 20 und 35 Euro. Eine einzelne Disc reicht damit in vielen Fällen nicht mehr aus, um die neue Schwelle zu erreichen. Es braucht also entweder eine zweite Disc im Warenkorb oder die Versandkosten in Höhe von mindestens 2,99 Euro fallen zusätzlich an.
Prime-Mitglieder sind von der Änderung nicht betroffen. Hier bleibt der Versand weiterhin ohne Mindestbestellwert kostenlos. Amazon setzt mit der Erhöhung einen Trend fort, der sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat. Noch 2020 lag das Limit bei 29 Euro. Innerhalb weniger Jahre hat sich der Betrag damit fast verdoppelt.
Amazon Prime als Alternative
Für regelmäßige Besteller lohnt sich ein Blick auf die Prime-Mitgliedschaft*. Neben dem kostenlosen Versand ohne Mindestbestellwert bietet das Abo Zugang zu Prime Video, Prime Music und weiteren Vorteilen. Die monatlichen Kosten liegen bei 8,99 Euro, das Jahresabo kostet 89,90 Euro (auch hier gab es in den letzten Jahren deutliche Erhöhungen). Ob sich Amazon Prime lohnt, hängt vom individuellen Bestellverhalten ab. Bei seltenen Bestellungen sind die Versandkosten unter Umständen die günstigere Option.
Die Erhöhung des Versandkostenlimits zeigt eine klare Richtung: Amazon möchte mehr Kunden in das Prime-Ökosystem bringen. Bei jeder Bestellung lohnt sich ein kurzer Blick, ob ein Einzelkauf noch sinnvoll ist oder ob eine Sammelbestellung preiswerter ausfällt. (fp)


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