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tba (Film)

Die Abkürzung tba erscheint häufig in Ankündigungen, Pressemitteilungen und Produktionsinformationen der Film- und Medienbranche. Sie steht für „to be announced“ („noch nicht angekündigt“) und signalisiert, dass bestimmte Informationen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht werden können oder noch nicht angekündigt oder festgelegt sind. Studios, Produktionsfirmen und Verleiher nutzen diese Abkürzung als Platzhalter für fehlende Details. Die Kennzeichnung findet sich bei Veröffentlichungsdaten, Besetzungslisten, technischen Spezifikationen oder Budgetangaben. Für Filmfans und Branchenkenner dient „to be announced“ als Hinweis darauf, dass weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt folgen werden.

Verwendung in der Filmproduktion

Bei Filmankündigungen verwenden Produktionsstudios tba für unterschiedliche Informationsfelder. Besonders häufig taucht die Abkürzung bei Startdaten auf, wenn ein Projekt zwar in Entwicklung ist, der genaue Kinostart aber noch nicht feststeht. Auch Besetzungsdetails bleiben oft zunächst mit der tba-Abkürzung markiert, bis Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind.

Technische Angaben wie Laufzeit, Bildformat oder Tonformat erhalten ebenfalls diesen Vermerk, solange die Postproduktion nicht abgeschlossen ist. Bei Budgetangaben schützt die Verwendung vor verfrühten Spekulationen. Bei Regisseuren, Drehbuchautoren oder Komponisten steht manchmal tba, wenn die Gespräche und Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind.

Die Filmdatenbank IMDb zeigt regelmäßig Projekte mit tba-Einträgen. Sobald konkrete Informationen verfügbar sind, ersetzen offizielle Informationen diesen Platzhalter. Dieser Prozess kann Wochen oder Monate dauern.

tba: Bedeutung für Verleiher und Marketing

Verleiher setzen das Kürzel strategisch ein, um Interesse zu wecken ohne sich frühzeitig festzulegen. Eine Ankündigung mit dem Vermerk „Startdatum: tba“ hält sich Optionen offen. Marketingabteilungen können so auf Marktentwicklungen reagieren und den optimalen Veröffentlichungszeitraum wählen.

Bei Franchises und Fortsetzungen dient die Abkürzung als Teaser. Fans wissen, dass ein neuer Film kommt, müssen aber auf Details warten. Diese Strategie erzeugt Spannung und hält Diskussionen am Laufen. Gleichzeitig vermeidet der Verleiher Druck durch voreilig kommunizierte Termine.

Festivals nutzen tba für ihr vorläufiges Programm. Filme in der Auswahlphase erscheinen mit diesem Vermerk, bis die endgültige Programmplanung steht. Auch bei physischen Medienveröffentlichungen kommt die Abkürzung zum Einsatz, wenn DVD-, Blu-ray- oder Ultra HD Blu-ray-Termine noch offen sind.

Unterschied zu anderen Platzhaltern

Neben „to be announced“ existieren weitere Abkürzungen mit ähnlicher Funktion. „TBC“ steht unter anderem für „to be confirmed“ und bedeutet, dass eine Information vorliegt, aber noch bestätigt werden muss. Im Gegensatz dazu zeigt tba an, dass die Information noch nicht vorliegt.

„TBD“ bedeutet „to be determined“ oder „to be decided“ und kommt zum Einsatz, wenn eine Entscheidung noch aussteht. Die drei Abkürzungen haben unterschiedliche Nuancen. Bei tba fehlt die Information komplett. Bei tbc liegt sie vor, braucht aber Bestätigung. Dabei signalisiert tbd einen offenen Entscheidungsprozess.

In der Praxis verschwimmen die Grenzen manchmal. Verschiedene Unternehmen nutzen die Begriffe unterschiedlich. Die Filmindustrie bevorzugt generell tba als Standard-Platzhalter. Dies schafft Einheitlichkeit in der Kommunikation.