PlayStation 6: Das RAM-Monster?
Ein neues Gerücht zur PlayStation 6 sorgt für Aufsehen. Leaker KeplerL2 behauptet, Sonys nächste Konsole könnte mit satten 30 GB GDDR7-Arbeitsspeicher erscheinen. Zum Vergleich: Die PS5 bietet 16 GB GDDR6. Das wäre also fast eine Verdopplung des verfügbaren RAMs.
PS6 RAM: 30 GB GDDR7 und 640 GB/s Bandbreite
Laut dem Leak setzt Sony auf 3-GB-GDDR7-Module in einem sogenannten Clamshell-Aufbau. Zehn 16-Bit-Speicherkanäle sollen dabei zum Einsatz kommen. Der PS6 Arbeitsspeicher nutzt demnach einen 160-Bit-Speicherbus in Kombination mit 32-Gbps-Chips. Das Ergebnis: eine Bandbreite von rund 640 GB/s (via: Digital Trends).
Für euch als Spieler bedeutet das vor allem eines: Texturen, Geometriedaten und komplette Spielwelten laden deutlich schneller nach. Das lästige Nachladen beim schnellen Durchqueren großer Areale gehört damit möglicherweise der Vergangenheit an. Allerdings fehlt ein entscheidendes Detail. Niemand kennt bisher den Anteil, den das Betriebssystem für sich beansprucht. Je größer die OS-Reserve ausfällt, desto weniger PS6 RAM bleibt für Spiele übrig.
PlayStation-Handheld mit 24 GB als Begleiter
Das Gerücht liefert noch eine zweite spannende Info. Sony plant angeblich einen PlayStation-Handheld mit 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Zwei unterschiedliche Geräte mit unterschiedlichen Speichertypen verfolgen damit ein gemeinsames Ziel. Entwickler könnten eine einheitliche Basis anvisieren und ihre Spiele je nach Hardware hoch- oder herunterskalieren.
Der Handheld soll PS5-Spiele abspielen können. Auch wenn die Gesamtleistung unter dem Niveau der PS5 liegt, hilft der großzügige Arbeitsspeicher. Weniger matschige Texturen, weniger drastische Abstriche bei Weltdetails. Die Rechen- und Energielimits eines tragbaren Geräts bleiben dabei bestehen. Trotzdem klingt der Ansatz vielversprechend.
Wann erscheint die PlayStation 6?
Der Leak nennt 2027 als mögliches Zeitfenster. Sony selbst hat bislang keinerlei offizielle Angaben zu Preis, Termin oder technischen Spezifikationen gemacht. Solange keine Bestätigung vorliegt, bleibt die 30-GB-Angabe ein Gerücht. (fp)


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